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  • Michèle Graber

Medienanfrage mit meiner Antwort und was tatsächlich veröffentlicht wurde



Heute informiert der Regierungsrat über die nächsten Schritte des Luzerner Tiefbahnhofs. Dazu hätten wir gerne Rückmeldungen der Luzerner Parteien.


- Ist das Projekt, welches unter anderem einen Bahnhof ab Ebikon sowie eine Seeunterquerung vorsieht, ausgereift? Aus Sicht eines Vorprojektes ist es ausgereift. Die verschiedenen Umsetzungsschritte verlangen aber profundere Planungen. Das Vorprojekt hat gezeigt, dass die Variante realisierbar ist. Nur die Feinverteilung zum/ab dem möglichen Durchgangsbahnhof in der Stadt kann nur funktionieren, wenn der ÖV/LV gegenüber dem MIV priorisiert wird. Ebenfalls ist klar, dass wir mit Verkehrsoptimierung nicht bis zur möglichen Realisierung des Durchgangsbahnhofes warten können, sondern verschiedene Massnahen wie in der "Mobilitätsstrategie der Stadt Luzern" beschrieben, schnell umgesetzt werden müssen.


- Wie stehen Sie zum Projekt? Die glp steht weiterhin klar hinter dem Projekt. Wenn wir das Verkehrswachstum der kommenden Jahrzehnte umweltschonend bewältigen wollen, braucht es dieses Projekt. Der Durchgangsbahnhof ist ein Befreiungsschlag für Stadt und Land, ohne Durchgangsbahnhof können weder Takte in andere Schweizer Städte noch auf die Landschaft ausgedehnt werden.


- Ist die Vorfinanzierung verkraftbar? Wenn eine verlässliche Zusagen aus Bern vorhanden ist eine Vorfinanzierung, ausserhalb der Schuldenbremse, verkraftbar. Selbstverständlich werden die Zinsen über die ordentliche Erfolgsrechnung finanziert werden müssen. Da der Tiefbahnhof ein Projekt mit überregionaler Bedeutung ist sollte zusammen mit den Kantonen OW/NW/SZ/ZG einen Verteilschlüssel gefunden werden.


- Die Kosten betragen wohl rund 2,4 Milliarden Franken. Kann das überhaupt finanziert werden? Die lange Laufzeit ist zu berücksichtigen, es ist ein Projekt für die nächste Generation! Zudem soll im Endausbau die Freispielung der heutigen Gleisareale für ein neues Stadtquartier bei der Finanzierung mitberücksichtigt werden, da liegt zum Teil eine Querfinanzierung drin.

Besten Dank für Ihre Rückmeldung. Ich wäre froh, wenn ich die Antworten bis spätestens 15 Uhr heute Nachmittag hätte.


In der NLZ war zu lesen:

Die glp beurteilt das Generationenprojekt als "Befreiungsschlag für Stadt und Land". Fraktionschefin Michèle Graber (Udligenswil) plädiert bei der Vorfinanzierung für einen Verteilerschlüssel unter den Zentralschweizer Kantonen.

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